Wie das RUNWAYTOWEL entstand
Angefangen hat alles auf der AERO in Friedrichshafen.
Einige Handtücher – aber keines mit einer Runway. Und ehrlich gesagt auch keines, das wirklich schön war. Also dachte ich mir: Da muss eins her.
Was für eins, war sofort klar. Größer. Weicher. Langlebiger. Und es musste nach Aviation aussehen.
Das Motiv war keine lange Diskussion
Ich habe rund drei Jahre am Flughafen bei der LSG gearbeitet. In der Nachtschicht bin ich ab und zu von Nord nach Süd gefahren – und der Anblick, den man dabei hat, geht nicht mehr weg: die Anflugbefeuerung der 25C. Die Two Five Center 25C. Einfach geil!
Vom Muster zum Hersteller
Zuerst mache ich einen Probedruck auf Plane, nur um die Größe zu prüfen. Als die stand – ganze 90 x 180 cm –, ging die Suche nach einem Hersteller los. Türkei, Österreich, Spanien, China. Schnell war klar: So, wie ich es haben wollte, war es preislich nur in China machbar.
Fünf Firmen angefragt, zwei haben Muster gemacht.
Damit war der Lieferant klar – ein Produzent, der seit 1987 für große Hotelketten fertigt. Mehrfach wurde ich gefragt, ob ich das Handtuch wirklich so dick und schwer haben will. Wollte ich. :-)
Der Test, aus dem zwei Ideen wurden
Das Muster kam, und ich habe getestet. Eigentlich nur zweimal: einmal in der Rhein-Main-Therme, einmal am Badesee. Zwei Dinge fielen sofort auf. Es ist so lang, dass es beim Aufhängen ständig auf dem Boden schleifte. Und für meinen kleinen Rucksack war es schlicht zu groß.
Irgendwie musste ich dabei an Top Gun denken – wie die Fighter Pilots mit ihren Helmtaschen zum Flieger laufen. Und komischerweise an den Schleudersitz. Zack, war die Lösung da: eine Schlaufe, die man am anderen Ende durchziehen kann, damit das Handtuch auch in niedrigerer Höhe hängt. Und transportiert wird es natürlich in der eigenen Helmtasche.
Zeichnungen angefertigt, Erklärungen dazu, ab in die nächste Musterproduktion. Als das Muster ankam, ging zwei Tage später die Bestellung raus.
Und dann stand der Container vor der Tür
Rund 60 Tage später. Ich dachte nur: Ach du... Das Ausladen hat gut zwei Stunden gedauert. Der Start danach deutlich länger – Fotos machen, Texte schreiben (KI gab es damals noch nicht), alles online stellen. Und schwups waren die ersten 80, 90 Stück weg.
Ich habe dann ein paar Leute bei Instagram angeschrieben und Handtücher zum Testen verschickt. Nach ein paar Tagen dachte ich: Mist, das war umsonst.
Bis ein Video von Matthias Dolderer kam. Er landete darin mit einer Cessna 150 punktgenau auf meinem Handtuch. Ich hatte Gänsehaut. Danke, Matthias!